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KI-Kooperation: Apple und Google arbeiten künftig zusammen

  • Autorenbild: Tanja Schmitt
    Tanja Schmitt
  • 15. Jan.
  • 2 Min. Lesezeit

Apple und Google, zwei Tech-Giganten, die sonst knallhart um Marktanteile kämpfen, machen jetzt gemeinsame Sache. Am 12. Januar 2026 verkündete Google eine mehrjährige Partnerschaft: Googles Gemini wird künftig Apples Sprachassistentin Siri antreiben. 


Warum Apple bei Google anklopft


Apple galt jahrzehntelang als ein Konzern, der seine Technologien komplett selbst entwickelt. In Sachen Künstlicher Intelligenz kam der iPhone-Hersteller jedoch ziemlich ins Straucheln. Die neue Siri-Version, vollmundig für 2024 angekündigt, ließ auf sich warten.


Der Grund: Die hauseigene KI war einfach nicht gut genug. Und anstatt jetzt wieder weitere Jahre ins Land ziehen zu lassen, entschied sich Apple für diesen pragmatischen Schritt – und wählte nach eigenen Angaben „die leistungsfähigste Grundlage" für seine KI-Zukunft aus: Gemini.


Was soll die neue Siri dann alles drauf haben? Sie soll Zusammenhänge besser verstehen, komplexe Fragen präziser beantworten und Aufgaben über verschiedene Apps hinweg koordinieren können. Der Datenschutz soll ebenfalls gewahrt werden. Apple versichert: Die Verarbeitung erfolgt weiterhin auf Apple-Geräten oder über Apples Private Cloud Compute-Server. Google hat somit keinen Zugriff auf Nutzerdaten. 


Wann soll die neue Siri-Version erscheinen? Allem Anschein nach ist die Veröffentlichung bereits im Frühjahr 2026 geplant. Aber nach dem früheren Siri-Debakel bleibt das abzuwarten.


Künstliche Intelligenz ist lukrativ


Wenn zwei Tech-Giganten miteinander kooperieren, fließt dabei natürlich auch der ein oder andere Dollar. Unbestätigten Berichten zufolge soll Apple rund eine Milliarde Dollar pro Jahr an Google zahlen. Zum Vergleich: Google überweist jährlich etwa 20 Milliarden an Apple, damit Google auch weiterhin die Standard-Suchmaschine im Safari-Browser bleibt. 


Auch an der Börse hinterließ die Nachricht der Kooperation Eindruck: Der Aktienkurs von Alphabet, dem Unternehmen hinter Google, stieg um 1,7 Prozent auf 334,04 Dollar. Alphabet ist jetzt somit mehr als vier Billionen Dollar wert. Laut Bloomberg betrachten viele Investoren das Unternehmen als „einen der größten Sieger des KI-Booms“. 


Übrigens, ein weiterer US-Tech-Gigant hält von der Zusammenarbeit rein gar nichts. Elon Musk nennt diese eine „unangemessene Machtkonzentration".


Erkenntnisse für den Mittelstand 


Niemand kann alles allein. Selbst Apple, eines der wertvollsten Unternehmen der Welt, holt sich externe Expertise. Auch mittelständische Betriebe profitieren davon, KI-Lösungen einzukaufen, statt diese jahrelang selbst zu entwickeln. 


Und: Datenschutz bleibt machbar. Apple zeigt, dass man fremde KI nutzen kann, ohne dabei die Kontrolle über seine Daten zu verlieren. Für deutsche Unternehmen gilt die DSGVO. Das heißt, sie müssen sicherstellen, dass personenbezogene Daten DSGVO-konform verarbeitet werden, sonst drohen Bußgelder. 


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Quellen:

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