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KI-Wissenswelt
Fachartikel, die Sie weiterbringen. Geschichten, die Sie inspirieren. Trends, die Sie überraschen. Unser Blog verbindet KI-Expertise mit echten Einblicken aus der Praxis – mal tiefgreifend, mal zum Schmunzeln, aber immer relevant.

Innovationen
Wissenschaftliche Durchbrüche, Forschungsergebnisse und experimentelle Entwicklungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz


Frühwarnsystem: Wie KI den plötzlichen Herztod vorhersagt
Jedes Jahr sterben in Deutschland rund 70.000 Menschen am plötzlichen Herztod. Das Tückische dabei: Oft sind es Menschen, die eigentlich als kerngesund galten. Forscher der University of California in Berkeley haben jetzt ein KI-Modell trainiert, das erkennt, wer gefährdet ist. Ihre Ergebnisse veröffentlichten sie im Fachmagazin „Nature". Bisher schätzen Ärzte das Risiko für einen plötzlichen Herztod vor allem über die Pumpleistung des Herzens (LVEF). Doch die Mehrheit der Me

Tanja Schmitt / Redakteurin
vor 2 Tagen2 Min. Lesezeit


Brain2Qwerty: Metas KI liest getippte Sätze aus Hirnaktivität
35 Menschen tippten Sätze, ohne zu sehen, was sie da eigentlich schrieben. Und eine KI las fleißig mit, indem sie ihre Hirnaktivität analysierte. Forscher von Meta AI und dem baskischen Institut BCBL zeigen mit ihrem Modell Brain2Qwerty, dass sich getippte Sätze allein aus der Hirnaktivität erkennen lassen – ganz ohne Operation. Wie gut das klappt und wo die Grenzen liegen, zeigt ein Blick in die Studie. 35 gesunde Probanden lasen kurze spanische Sätze und tippten diese ansch

Tanja Schmitt / Redakteurin
28. Juli3 Min. Lesezeit


Dank Hirnimplantat: Gelähmter Mann kann seine Hand wieder bewegen
Ein seit Jahren gelähmter Mann kann wieder greifen, essen und fühlen – dank einer neuartigen Gehirnimplantat-Technologie. Keith Thomas aus Massapequa im US-Bundesstaat New York brach sich im Juli 2020 bei einem Sprung in einen Swimmingpool das Genick. Die Folge: eine vollständige Tetraplegie. Er konnte weder Arme noch Hände vom Rollstuhl heben und spürte nichts mehr in Unterarmen und Händen. Im Oktober 2021 begann er eine dreijährige klinische Studie am Feinstein Institutes f

Tanja Schmitt / Redakteurin
22. Juli2 Min. Lesezeit


Claude Science: KI-Werkbank für die Forschung
Wissenschaftler springen täglich zwischen Datenbanken, Analysewerkzeugen und Programmiersprachen hin und her. Jeder Wechsel kostet Zeit, jeder Bruch im Ablauf birgt eine neue Fehlerquelle. Genau das will Anthropic beenden. Claude Science bündelt die Werkzeuge, die Forschende am häufigsten nutzen, auf einer einzigen Oberfläche. Dabei handelt es sich um kein neues KI-Modell, sondern um eine Arbeitsplattform. Wie TechCrunch berichtet, läuft sie auf den bereits verfügbaren Claud

Tanja Schmitt / Redakteurin
1. Juli2 Min. Lesezeit


Midjourney Medical: KI-Bilddienst baut jetzt Körperscanner
Midjourney will die Welt gesünder machen – zugegebenermaßen ein äußerst ambitioniertes Vorhaben. Die meisten kennen Midjourney als Werkzeug für hübsche Bilder. Jetzt betritt der KI-Bilddienst Neuland: Das Unternehmen entwickelt gerade einen Ganzkörperscanner. Midjourney selbst verspricht nicht weniger als ein längeres Leben. Für ein Unternehmen, das bislang nur für Software bekannt war, ist das ein gewaltiger Schritt – und auch ein Wagnis. Vom Bildgenerator zum Körperscanner

Tanja Schmitt / Redakteurin
23. Juni2 Min. Lesezeit


KI-Modelle feintunen: Neue Methode spart Rechenpower
Wer ein großes Sprachmodell auf eigene Firmendaten trainieren will, braucht Rechenpower. Viel davon. Methoden wie LoRA senken den Aufwand bereits deutlich – doch sie verschenken wertvolles Vorwissen. Ein neuer Ansatz namens GenFT zeigt, wie es klüger geht. Warum Unternehmen KI-Modelle nachtrainieren Ein KI-Modell kennt die Welt. Aber es kennt nicht Ihre Stücklisten, Ihre Servicehandbücher oder Ihre Vertragstexte. Damit ein Sprachmodell firmeneigene Aufgaben zuverlässig erledi

Tanja Schmitt / Redakteurin
1. Juni3 Min. Lesezeit


Earth System Foundation Model: KI sagt Taifune voraus, sogar mit lückenhaften Daten
Mai 2026: Forschende der ETH Zürich veröffentlichen ein neues KI-Modell für Wetter und Klima. Um zu beweisen, dass es tatsächlich funktioniert, stellten sie dem Modell eine Aufgabe: „Hier sind die Wetterdaten vom 21. Juli 2023. Was passiert in den nächsten Tagen?" Das ist ja einfach, könnte man meinen, das ist schließlich schon fast drei Jahre her! Aber ganz so einfach war es dann doch nicht. Der Clou: Das Modell wurde nur mit Daten bis zum Jahr 2020 trainiert. Alles danach

Tanja Schmitt / Redakteurin
13. Mai3 Min. Lesezeit


Alles gleichzeitig: Eine KI, die zuhört, sieht und unterbricht
Sie tippen eine Frage ein. Warten. Die KI antwortet. Sie lesen. Tippen erneut. Warten wieder. Dieses abgehackte Hin und Her gleicht eher einem Briefwechsel als einem echten Gespräch. Genau hier setzen sogenannte Interaktionsmodelle an – eine neue Klasse von KI-Systemen, die in Echtzeit zuhören, sehen und reagieren. Und das Ganze gleichzeitig und eben nicht nacheinander. Sehen? Aber hallo! Beispiel: Sie „haben Rücken“ und neigen dazu, krumm am Schreibtisch zu verharren, ein G

Tanja Schmitt / Redakteurin
12. Mai3 Min. Lesezeit


KI auf Sparflamme: Weniger Strom, bessere Ergebnisse
Rechenzentren verbrauchten 2025 weltweit 485 Terawattstunden Strom. Allein gegenüber dem Vorjahr stieg der Bedarf um 17 Prozent – so die Internationale Energieagentur in ihrem aktuellen Bericht vom April 2026. Bis 2030 könnte sich der Wert verdoppeln. Treiber dieser Entwicklung ist vor allem der KI-Boom. Für Unternehmen stellt sich damit eine drängende Frage: Lohnt sich der steigende Energieaufwand überhaupt? Eine Studie der Tufts University gibt eine klare Antwort. Gezielte

Tanja Schmitt / Redakteurin
21. Apr.3 Min. Lesezeit


TurboQuant: Google macht KI schneller – und günstiger
Große Sprachmodelle wie ChatGPT oder Gemini verarbeiten Informationen als sogenannte Vektoren – mathematische Zahlenlisten, die Bedeutungen und Zusammenhänge darstellen. Je komplexer die Aufgabe, desto länger werden dementsprechend die Listen. Das Problem: Diese Vektoren belegen enorm viel Arbeitsspeicher und verlangsamen das System. Besonders kritisch wird es beim sogenannten KV-Cache (Key-Value-Cache). Dieser digitale Zwischenspeicher merkt sich, welche Informationen das M

Tanja Schmitt / Redakteurin
1. Apr.3 Min. Lesezeit


Dr. KI: Perplexity Health als digitaler Gesundheitsassistent
Künstliche Intelligenz analysiert persönliche Gesundheitsdaten und gibt medizinische Empfehlungen. Das US-Unternehmen Perplexity AI hat mit „Perplexity Health" einen neuen Dienst angekündigt, der Fitnessdaten aus Wearables mit medizinischer Fachliteratur kombiniert. Doch wie sinnvoll ist das – und welche Risiken birgt die Technologie? Was Perplexity Health verspricht Perplexity Health soll sich mit Wearables wie Apple Health, Fitbit oder Withings verbinden können. Als Wissens

Tanja Schmitt / Redakteurin
23. März3 Min. Lesezeit


Gehirnchip aus China: Gelähmte können wieder greifen
Querschnittsgelähmte können ihre Hände wieder bewegen – dank eines münzgroßen Chips auf der Hirnhaut. China hat das sogenannte NEO-System als weltweit erstes Land kommerziell zugelassen. Am 13. März 2026 erteilte Chinas Arzneimittelbehörde NMPA dem Unternehmen Neuracle Medical Technology aus Shanghai die Marktzulassung für das NEO-Gehirnimplantat. NEO steht für „Neural Electronics Opportunity". Es ist das weltweit erste Gehirnimplantat, das kommerziell verkauft werden darf .

Tanja Schmitt / Redakteurin
18. März3 Min. Lesezeit


KI in Balance: Wie ein 60 Jahre alter Mathe-Trick Sprachmodelle stabilisiert
Wer einmal einen Turm gebaut hat, weiß: Je mehr Bausteine er übereinander stapelt, desto wackeliger wird die Angelegenheit – bis der Turm irgendwann zusammenfällt. Genau dieses Problem hatten KI-Forscher bislang beim Training sehr großer Sprachmodelle. Das chinesische KI-Unternehmen DeepSeek hat jetzt eine Lösung entwickelt: „mHC“ (Manifold-Constrained Hyper-Connections) soll KI-Modelle stabiler machen. Der Clou: DeepSeek nutzt dazu eine mathematische Methode aus den 1960er

Tanja Schmitt / Redakteurin
2. März3 Min. Lesezeit


Perplexity Computer: Multi-Agenten-System mit Datenschutzproblem
Perplexity hat Ende Februar 2026 ein neues KI-System vorgestellt, das anders arbeitet als bisherige Chatbots. „Computer" erstellt eigenständig Workflows, delegiert Aufgaben an spezialisierte KI-Agenten und arbeitet über Stunden oder Tage hinweg – ohne dass Sie am Bildschirm sitzen müssen. Was steckt dahinter und taugt das Konzept für deutsche Unternehmen? Aufteilen, delegieren, ausführen Perplexity Computer funktioniert nach einem einfachen Prinzip: Sie beschreiben ein gewüns

Tanja Schmitt / Redakteurin
2. März3 Min. Lesezeit


Klassenzimmer 2.0: Wie Google KI das Lernen beibringt
Künstliche Intelligenz kann jetzt besser aus Feedback lernen – ähnlich wie Menschen in Gesprächen. Google DeepMind hat eine Methode entwickelt, die KI-Modelle deutlich flexibler macht. Das könnte besonders für Unternehmen interessant werden, die KI im Arbeitsalltag nutzen. Das Problem: Künstliche Intelligenz „hört" nicht zu Ein Mitarbeiter macht denselben Fehler, wieder und wieder, und das, obwohl Sie ihn längst korrigiert haben. Frustrierend. Genauso verhalten sich viele KI

Tanja Schmitt / Redakteurin
24. Feb.3 Min. Lesezeit


Digitale Düfte: Wie KI unseren Geruchssinn entschlüsselt
Eine Maschine riecht verdorbene Lebensmittel, bevor ein Mensch es bemerkt. Ein System schlägt Alarm bei Gaslecks, lange bevor Gefahr droht. Was kürzlich noch unmöglich schien, funktioniert bereits in Laboren. Künstliche Intelligenz erobert einen Sinn, der bisher als unmöglich zu digitalisieren galt: den Geruchssinn. Während Computer längst sehen und hören können, blieb das Riechen analog – bis jetzt. Geruch ist unser primitivster Sinn – und der rätselhafteste Ein Hauch Sonnen

Tanja Schmitt / Redakteurin
16. Feb.3 Min. Lesezeit


Apple: Mit CLaRa schneller nach Informationen suchen
Apple macht KI? Ja, schon länger! Aber im Gegensatz zu OpenAI, das auf große öffentliche Chatbots setzt, integrierte Apple Künstliche Intelligenz direkt in seine Geräte – von Siri über die Foto-Erkennung bis zu „Apple Intelligence", das seit 2024 iPhone-Funktionen wie intelligentes Textzusammenfassen oder Benachrichtigungs-Priorisierung steuert. Jetzt geht der US-amerikanische Tech-Riese einen KI-Schritt weiter. Zusammen mit der Universität von Edinburgh hat Apple vor Kurzem

Tanja Schmitt / Redakteurin
19. Dez. 20253 Min. Lesezeit


Mind Captioning: Gedankenlesen mit KI
Ich schaue aus dem Fenster und da steht ein Apfelbaum. Die Äpfel sehen ziemlich lecker aus und ich beiße im Geiste in einen hinein. Kurze Zeit später ist das, was ich mir gerade so schön vorgestellt habe, als Text zu sehen, übersetzt von einer Maschine. Das, was sich ziemlich nach Mentalisten-Nonsens anhört, ist vor Kurzem japanischen Forschern gelungen. Ihre Technologie namens „Mind Captioning” übersetzt Gedanken in Text – und beschreibt präzise, was Menschen sehen oder sic
Tanja Schmitt
25. Nov. 20253 Min. Lesezeit


Anthropic hat die KI ein kleines Unternehmen leiten lassen - mit überraschendem Ergebnis
Mehr als nur ein Experiment – Ein Fenster in die KI-gesteuerte Wirtschaft Künstliche Intelligenz verändert rasant die Welt, wie wir sie...
Dr. Claudia Leikam
9. Juli 20253 Min. Lesezeit


Künstliche Intelligenz erhält Nobelpreis: Revolution in der Proteinchemie
Die Königlich Schwedische Akademie der Wissenschaften hat den Nobelpreis für Chemie 2024 an drei herausragende Wissenschaftler verliehen:...
Dr. Claudia Leikam
26. Juni 20252 Min. Lesezeit
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