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Gemini 3.5 Flash: Was Googles neues KI-Modell so draufhat

  • vor 4 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 3 Tagen

Gestern war ein großer Tag – zumindest für Google. Denn am besagten 19. Mai fand die „I/O 2026“ statt. Die I/O ist die jährliche Entwicklerkonferenz, auf der Google seine neuen Produkte und Technologien präsentiert. CEO Sundar Pichai hat dort unter anderem ein neues KI-Modell vorgestellt. Name: Gemini 3.5 Flash.


Das Besondere: Es arbeitet schneller als alle bisherigen Google-Modelle (in dieser Qualität) und erledigt mehrstufige Aufgaben eigenständig.


Schnell und ziemlich schlau


Jetzt die große Frage: Was hat Gemini 3.5 Flash so alles drauf? Hier die wichtigsten Eckdaten im Überblick: 


1. Tempo: Je schneller ein Modell Token ausgibt, desto flüssiger kommen die Antworten. Gemini 3.5 Flash gibt knapp 300 Token pro Sekunde aus. Zum Vergleich: Andere Spitzenmodelle schaffen nur etwa ein Viertel davon.


Schnelligkeit ist gut, aber nur, wenn die Qualität nicht darunter leidet, was uns gleich zur nächsten Frage bringt. Wie sieht es mit der Qualität aus? Laut Google erreicht Flash in standardisierten Leistungstests – Fachleute nennen das Benchmarks – das Niveau größerer Flaggschiff-Modelle wie Gemini 3.1 Pro. Flash soll somit schnell und gut sein.


2. Kapazität: Je mehr ein Modell auf einmal verarbeiten kann, desto umfangreichere Dokumente lassen sich in einer einzigen Anfrage analysieren. Gemini 3.5 Flash verarbeitet bis zu einer Million Token auf einmal. Das entspricht mehreren hundert Seiten Text, sprich ganz schön viel. Die maximale Ausgabe liegt bei 64.000 Token. Man sollte aber bedenken, dass der Wissensstand des KI-Modells nur bis Januar 2025 reicht.


3. Reichweite: Gemini ist keine Nischentechnologie mehr. Gemini zählt mittlerweile über 900 Millionen aktive Nutzer weltweit, berichtet CNN. Und es werden sicherlich noch mehr werden, was auch darin liegt, dass das neue Flash-Modell ab sofort zum Standard in der Gemini-App und im „AI Mode" der Google-Suche wird.


Agenten statt Assistenten


Die eigentliche Neuerung liegt in den sogenannten agentischen Fähigkeiten. Das Modell führt mehrstufige Arbeitsabläufe eigenständig aus – ohne dass ein Mensch jeden Zwischenschritt bestätigen muss. Es plant, iteriert und korrigiert sich dabei selbst. Laut heise online eignet sich das Modell besonders für „komplexe, eigenständig agierende Workflows und hochentwickeltes Coding".


Was das in der Praxis heißt, zeigt Google mit „Gemini Spark" – einem neuen KI-Agenten, der auf Gemini 3.5 Flash läuft. Spark arbeitet rund um die Uhr im Hintergrund: Er prüft Kreditkartenabrechnungen, durchsucht E-Mails nach Terminen oder erstellt Protokolle aus Gesprächsnotizen. Alles ohne manuellen Anstoß bei jedem Einzelschritt.


Wie ernst Google es mit dieser Richtung meint, zeigt eine Zahl: In den Blogartikeln zur I/O tauchen laut Spiegel die Begriffe „Agent" und „agentisch" insgesamt 174-mal auf.


In Nexus verfügbar!


Sie würden Gemini 3.5 Flash am liebsten sofort ausprobieren? Die gute Nachricht: Das können Sie, denn das neue Google-Modell ist bereits in Nexus verfügbar. Das heißt, Sie können Gemini 3.5 Flash direkt neben Claude, ChatGPT und weiteren Modellen auf Herz und Nieren testen.

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