KI-Ernte: Warum nur jedes fünfte Unternehmen profitiert
- 14. Apr.
- 2 Min. Lesezeit
Viele Unternehmen testen künstliche Intelligenz. Doch nur wenige verdienen damit wirklich Geld. Eine aktuelle PwC-Studie zeigt, wie groß die Kluft tatsächlich ist – und was Gewinner anders machen.
Große Kluft bei der KI-Wertschöpfung
Die Beratungsgesellschaft PwC gehört zu den vier größten weltweit. Für ihre aktuelle KI-Studie befragte sie 1.217 Führungskräfte aus 25 Branchen rund um den Globus.
Das Ergebnis ist, gelinde gesagt, ernüchternd. Nur zwei von zehn Unternehmen verdienen mit KI tatsächlich Geld – durch höhere Umsätze, schlankere Prozesse oder neue Geschäftsfelder. Diese kleine Gruppe fährt drei Viertel aller Gewinne ein, die Unternehmen weltweit mit KI erzielen. Die restlichen acht von zehn testen zwar KI, kommen aber über Pilotprojekte nicht hinaus.
Wachstum statt nur Kosten senken
Der entscheidende Unterschied: Erfolgreiche Unternehmen nutzen KI nicht nur, um Kosten zu senken. Sie erschließen damit gezielt neue Geschäftsfelder und Erlösquellen. Laut PwC wirkt sich branchenübergreifendes Wachstum sogar stärker auf den finanziellen KI-Erfolg aus als reine Effizienzgewinne.
„Viele Unternehmen sind damit beschäftigt, KI-Pilotprojekte auszurollen. Doch nur eine Minderheit wandelt diese Aktivität in messbare finanzielle Ergebnisse um", sagt Joe Atkinson, Global Chief AI Officer bei PwC. „Die Spitzenreiter stechen hervor, weil sie KI auf Wachstum ausrichten – nicht nur auf Kostensenkung.“
Konkret setzen diese Vorreiter KI fast doppelt so häufig für komplexe, mehrstufige Aufgaben ein. Sie automatisieren Entscheidungen fast dreimal schneller als der Rest. Und sie lassen KI zunehmend eigenständig arbeiten – innerhalb klar definierter Leitplanken.
Vertrauen braucht klare Regeln
Wer KI skalieren will, braucht verlässliche Strukturen. Die führenden Unternehmen verfügen fast doppelt so häufig über ein Rahmenwerk für verantwortungsvolle KI. Sie setzen außerdem deutlich häufiger ein bereichsübergreifendes KI-Gremium ein. Das Ergebnis: Ihre Mitarbeitenden vertrauen den KI-Ergebnissen doppelt so häufig wie die in anderen Firmen.
Für mittelständische Unternehmen heißt das: Wer KI strategisch einsetzen will, beginnt nicht beim Werkzeug – sondern bei der Frage, welches Geschäftsziel die Technologie unterstützen soll. Ein Pilotprojekt hier, ein Chatbot dort – das reicht nicht mehr. Entscheidend sind eine klare Strategie, verbindliche Regeln und das Vertrauen der Belegschaft.
Jetzt strategisch handeln
Die PwC-Studie macht deutlich: Abwarten vergrößert den Rückstand. Unternehmen, die KI heute gezielt auf Wachstum ausrichten, ziehen morgen weiter davon.
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